Metal in E — Arpeggios
Die Progression E5-G5-A5 (Stufen i-III-iv in e-Moll: G5 leiht sich die Farbe der parallelen Durtonart von e-Moll, bevor der Riff sich wieder auf A5, der Subdominante, niederlässt) wird hier arpeggiert statt geschlagen gespielt: bei einem Powerchord ohne Terz bedeutet Arpeggieren, Grundton und Quinte nacheinander mit dem Plektrum anzuschlagen statt beide zusammen. E5 hat einen Vorteil, den weder G5 noch A5 haben: sein Grundton ist die leere tiefe E-Saite, kein Griff nötig, um ihn sauber zu spielen — die Arbeit liegt hier also ganz bei der Anschlagshand (beide Noten sauber treffen) statt bei der Greifhand.
Tipps
Übe zuerst das E5-Arpeggio allein in der Schleife, bis beide Noten gleich stark klingen — anfangs ist das nicht der Fall, der tiefe Grundton überdeckt oft die höhere Quinte.
Werde bei G5 und A5 langsamer: anders als E5 verlangen beide, den Grundton zu greifen — der Wechsel von einem leeren zu einem gegriffenen Akkord ist der eigentliche Schwierigkeitssprung des Riffs.
Vergleiche nach Gehör mit der Akkordwechsel-Version: das Arpeggio soll wie ein Galopp klingen, nicht wie ein unsynchronisiertes Schrammeln.
Akkordfolge — E
Akkorde
Passende Uebungsblaetter
- Metal in A — synkopierter Rhythmus (Stufe 3)
- Metal in E — synkopierter Rhythmus (Stufe 3)
- Power-Riff — stufenweiser Aufstieg in F (Stufe 3)