Metal in G — Arpeggios
Die Progression G5-C5-D5 (Stufen i-iv-v in g-Moll, die klassischste natürlich-Moll-Folge der Musiktheorie) folgt demselben Arpeggio-Prinzip wie ihre E-Cousine: Grundton und Quinte nacheinander statt zusammen zupfen. Der Unterschied liegt in der Harmonik: während die E-Version einen Akkord aus ihrer parallelen Durtonart leiht, bleibt diese von Anfang bis Ende streng moll gefärbt — ein dunklerer, vorhersehbarerer Klang fürs Ohr, ein gutes Ziel für Einsteiger bei Powerchord-Arpeggios, bevor überraschendere Folgen drankommen.
Tipps
Alle drei Akkorde werden hier gegriffen (anders als bei E, wo der erste leer ist): präg dir zuerst die Reihenfolge der drei Formen ein, bevor du das Plektrum übst.
Der iv (C5) und der v (D5) liegen nur einen Bund auseinander: behalte denselben Fingersatz und gleite, statt die Hand ganz abzuheben.
Sobald das Arpeggio bei langsamem Tempo sauber sitzt, vergleiche mit dem Akkordwechsel-Blatt auf demselben Schema: dieselbe Greifhandbewegung, nur die Anschlagshand bekommt eine andere Aufgabe.
Akkordfolge — G
Akkorde
Passende Uebungsblaetter
- Riff Frage-Antwort — Cis-Moll (Stufe 3)
- Power-Riff — stufenweiser Aufstieg in D (Stufe 3)
- Riff Dreier-Rolllick — E-Moll (Stufe 3)