Offener Akkord
Ein offener Akkord ist ein Akkord, der nahe dem Sattel gespielt wird und mindestens eine leere (nicht gegriffene) Saite verwendet. Damit beginnen fast alle Gitarristen, bevor Barré-Akkorde folgen, bei denen man jede Saite selbst greifen muss.
Was die leere Saite wirklich verändert
Ein offener Akkord ist nicht nur leichter zu spielen, sondern klingt auch anders als ein entsprechender Barré-Akkord: die leere(n) Saite(n) klingen länger und lauter nach als eine gegriffene Saite, was offenen Akkorden einen obertonreicheren, volleren Klang verleiht — einer der Gründe, warum viele Gitarristen sie selbst nach dem Beherrschen von Barré-Akkorden noch bevorzugen, nicht nur aus Bequemlichkeit.
Die Übung Blues in E — Einstieg verwendet ausschließlich offene Akkorde (E, A, H7), um schon ab Level 1 zugänglich zu bleiben.