Blues in E — Akkordwechsel
Dieses Blatt behält nur eine Sache vom Blues-Schema: die Akkordwechsel selbst, E7 zu A7 zu H7 und zurück. Kein komplizierter Rhythmus, kein Solo, nur die Bewegung der Greifhand, die sich anderswo auf dem Hals neu bilden muss, im Takt, ohne Lücke. Es ist der Schritt, den man am häufigsten überspringt: jeden Akkord kennt man einzeln, aber der Wechsel von einem zum nächsten bleibt wacklig. Ohne Rhythmus sehr langsam geübt, spart er Stunden bei jedem folgenden Blues-Stück.
Tipps
Zähle laut und wechsle den Akkord genau auf Schlag 1 des nächsten Takts, anfangs ruhig in lächerlich langsamem Tempo.
Such den Finger, der sich zwischen zwei Akkorden kaum bewegt: er dient als Drehpunkt und macht den Wechsel doppelt so schnell.
Schlag anfangs nur einmal pro Akkord an: das Ziel ist die Greifhand, nicht die Anschlagshand.
Diesen Übungstyp verstehen
Ein 12-taktiges Schema, drei Akkorde
Der 12-taktige Blues ist eine feste Form: vier Takte I (E7), zwei IV (A7), zwei I, dann ein V-IV-I-V-Turnaround. Hier isolieren wir nur den Übergang zwischen E7, A7 und H7, ohne komplexen Rhythmus.
Praktische Tipps und häufige Fehler
- Nimm den Wechsel vorweg: hebe die Finger einen Schlag vor dem Wechsel, nicht beim Wechsel selbst.
- Lass Finger, die zwei benachbarten Akkorden gemeinsam sind, liegen, statt alles zu heben.
- Zähle die Takte laut mit — bei dieser Form darf dich ein Wechsel nie überraschen.
Akkordfolge — E
Akkorde
Dieselbe Übung in anderen Tonarten
Passende Uebungsblaetter
- Blues in G — Arpeggios (Stufe 3)
- Blues in A (12 Takte) — Arpeggios (Stufe 3)
- Improvisation Blues in E (Stufe 3)