C-Dur-Tonleiter — offene Position
Die C-Dur-Tonleiter in offener Position (Bünde 0 bis 3), sieben eigenständige Töne gegenüber den fünf der Pentatonik, die anderswo im Katalog bereits ausgiebig genutzt wird. Hier hat jede Stufe der Tonart ihren eigenen Ton und ihre eigene Klangfarbe (Tonika, Supertonika, Mediante...), anders als die pentatonische Form, die die beiden für das Ohr dissonantesten Stufen bewusst glättet, um ohne Theoriewissen spielbar zu bleiben. Dies ist die Referenzskala, um zu verstehen, wie sich die Stufen einer Durtonart tatsächlich auf dem Griffbrett anordnen.
Tipps
Benennen Sie jeden Ton laut, während Sie ihn spielen (C, D, E...), statt nur eine Bundfolge auswendig zu lernen: das unterscheidet diese Tonleiter von einer reinen Fingerübung.
Finden Sie die zwei Halbtonschritte der Tonleiter (E-F und H-C), indem Sie sie bewusst nacheinander spielen: sie verleihen dem Dur-Modus seine Identität, anders als die Pentatonik, die sie meidet.
Sobald die Tonleiter auf- und abwärts flüssig läuft, versuchen Sie, eine einfache Melodie, die Sie schon kennen, nach Gehör herauszufinden: das ist der eigentliche Nutzen dieser Tonleiter, nicht nur eine mechanische Übung.
Griffbrettposition
Grundton weitere Tonleiternote
Dieses Schema nutzt leere Saiten, die speziell zu dieser Tonart gehören: Es folgt dem Transponierer oben nicht.
Passende Uebungsblaetter
- Pop in D — synkopierter Rhythmus (Stufe 4)
- Pop in E (suspendiert) — Fingerstyle mit Wechselbass (Stufe 4)
- Pop in E — synkopierter Rhythmus (Stufe 4)